Erdkunde · Klasse 7 · Realschule — 7 Aufgaben zu Beleuchtungs- und Klimazonen, Klimadiagramm lesen, mit Musterlösungen zu jeder Aufgabe. Zum Ansehen, Drucken oder Anpassen.
Beleuchtungszonen, Klimazonen und Klimadiagramme – Erdkunde Klasse 7
Auf diesem Arbeitsblatt lernst du den Unterschied zwischen Beleuchtungszonen und Klimazonen kennen und übst, ein Klimadiagramm richtig zu lesen. Bearbeite die Aufgaben der Reihe nach – sie werden zunehmend anspruchsvoller.
1
Lies die Aussage und beantworte die Fragen: „Am Äquator steht die Sonne fast das ganze Jahr über sehr hoch am Himmel (steiler Einfallswinkel). An den Polen fällt das Sonnenlicht dagegen das ganze Jahr über nur sehr flach ein (flacher Einfallswinkel).“ a) Vermute: Wo auf der Erde ist es deshalb wärmer – am Äquator oder an den Polen? b) Erkläre, warum das mit dem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen zusammenhängt.
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Eine ist ein Gebiet der Erde mit einem typischen, sich jährlich wiederholenden Verlauf von Temperatur und Niederschlag. Eine wird dagegen nur durch den Einfallswinkel der Sonnenstrahlen und die Tageslänge bestimmt. In einem Klimadiagramm zeigt die linke Achse die in °C und die rechte Achse den in mm.
Schaubild: Die drei Beleuchtungszonen der Erde mit den Breitenkreisen
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Ordne jeder Beleuchtungszone aus dem Schaubild oben die passende Beschreibung zu.
1. Tropen
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A) Liegen zwischen Wendekreis und Polarkreis (23,5°–66,5°); der Sonnenstand wechselt im Jahresverlauf stark, dadurch entstehen deutliche Jahreszeiten
2. Gemäßigte Zone
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B) Liegen zwischen Polarkreis und Pol (66,5°–90°); hier gibt es Polartag (die Sonne geht nicht unter) und Polarnacht (die Sonne geht nicht auf)
3. Polargebiete
____
C) Liegen zwischen den beiden Wendekreisen (23,5° N/S); die Sonne steht hier mindestens einmal im Jahr im Zenit.
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Entscheide, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind.
richtig
falsch
Am Äquator ist es zu jeder Jahreszeit am wärmsten auf der ganzen Erde.
Ein Wert von 100 mm auf der rechten Achse eines Klimadiagramms bedeutet, dass an einem einzigen Tag 100 mm Regen gefallen ist.
Die Grenzen der Klimazonen verlaufen immer exakt entlang der Breitenkreise wie Wendekreis und Polarkreis.
Klimazonen können sich auch innerhalb desselben Breitenkreises unterscheiden, zum Beispiel durch Meeresnähe oder Gebirge.
5
Ordne jeder Klimazone das passende Merkmal zu.
1. Tropen
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A) Heiße, trockene Sommer und milde, oft regenreichere Winter (z. B. Mittelmeerraum) oder ganzjährig trocken wie in Wüsten (z. B. Sahara)
2. Subtropen
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B) Ganzjährig sehr niedrige Temperaturen, Boden oft dauerhaft gefroren (Permafrost), kaum Vegetation
3. Gemäßigte Zone
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C) Ganzjährig hohe Temperaturen über 20°C, kein Winter, entweder viel Niederschlag (Regenwald) oder ausgeprägte Trocken- und Regenzeiten.
4. Boreale Zone
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D) Sehr kalte, lange Winter und kurze, milde Sommer, geprägt von Nadelwäldern (Taiga)
5. Polare Zone
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E) Deutliche Jahreszeiten mit warmen Sommern und kalten Wintern, Niederschlag über das Jahr verteilt (z. B. Mitteleuropa)
Klimadiagramm Singapur – Beispieldaten (langjährige Mittelwerte, ca., ohne Bezug auf ein einzelnes Jahr)
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Werte das Klimadiagramm von Singapur aus: a) Nenne den Monat mit der höchsten Durchschnittstemperatur und den ungefähren Wert. b) Nenne den Monat mit dem meisten Niederschlag und den ungefähren Wert. c) Beschreibe, ob es in Singapur ausgeprägte Jahreszeiten oder einen Trockenmonat gibt, und begründe deine Antwort mit Werten aus dem Diagramm.
7
Singapur liegt fast genau am Äquator (Tropen), Tromsø liegt in Norwegen weit nördlich des Polarkreises (kalte/polare Zone) mit Polarnacht im Winter und sehr kalten Temperaturen. Beurteile, warum Menschen in Singapur meist leichte, luftige Kleidung tragen und Häuser mit großen Dachüberständen und offenen Fenstern bauen, während man in Tromsø dicke, isolierende Kleidung trägt und Häuser gut gedämmt mit kleinen Fenstern gebaut werden. Nutze in deiner Antwort Begriffe aus dem Klimazonen-Modell.
Lösungen
Aufgabe 1: a) Am Äquator ist es wärmer. b) Steile Sonnenstrahlen treffen die Erdoberfläche fast senkrecht und bündeln ihre Energie auf einer kleinen Fläche – dadurch wird der Boden dort stark erwärmt. Flache Sonnenstrahlen verteilen dieselbe Energiemenge auf eine viel größere Fläche. Deshalb erwärmt sich der Boden an den Polen viel schwächer als am Äquator.
Aufgabe 4: Am Äquator ist es zu jeder Jahreszeit am wärmsten auf der ganzen Erde. → falsch Ein Wert von 100 mm auf der rechten Achse eines Klimadiagramms bedeutet, dass an einem einzigen Tag 100 mm Regen gefallen ist. → falsch Die Grenzen der Klimazonen verlaufen immer exakt entlang der Breitenkreise wie Wendekreis und Polarkreis. → falsch Klimazonen können sich auch innerhalb desselben Breitenkreises unterscheiden, zum Beispiel durch Meeresnähe oder Gebirge. → richtig
Aufgabe 5: 1 → C, 2 → A, 3 → E, 4 → D, 5 → B
Aufgabe 6: a) Die höchste Durchschnittstemperatur liegt im Mai bei ca. 28,2 °C. b) Der meiste Niederschlag fällt im Dezember mit ca. 287 mm. c) In Singapur gibt es keine ausgeprägten Jahreszeiten wie Sommer und Winter: Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über nur zwischen ca. 26 °C und 28 °C, die Schwankung beträgt also nur etwa 2 °C. Auch beim Niederschlag gibt es keinen echten Trockenmonat, denn selbst der niederschlagsärmste Monat (Februar, ca. 115 mm) liegt noch deutlich über 100 mm im Monat. Typisch für die Tropen ist also ein ganzjährig warmfeuchtes Klima ohne echten Jahreszeitenwechsel.
Aufgabe 7: Singapur liegt in den Tropen nahe dem Äquator, dort ist es ganzjährig heiß (ca. 26–28 °C) und feucht mit hoher Luftfeuchtigkeit. Leichte, luftdurchlässige Kleidung lässt Schweiß verdunsten und den Körper abkühlen. Häuser mit weiten Dachüberständen und großen, oft offenen Fenstern sorgen für Schatten, gute Luftzirkulation und schützen gleichzeitig vor den häufigen starken Regenschauern. Tromsø liegt dagegen nördlich des Polarkreises in der kalten Zone: Im Winter gibt es Polarnacht und sehr niedrige Temperaturen, die Sommer sind kurz und kühl. Dicke, mehrlagige, isolierende Kleidung hält die Körperwärme, und gut gedämmte Häuser mit kleinen Fenstern verhindern, dass Wärme nach außen verloren geht, da wenig Sonnenlicht und viel Kälte von außen einwirken. Insgesamt zeigt sich: Die Beleuchtungs- und Klimazone eines Ortes bestimmt direkt, wie sich die Menschen dort kleiden und ihre Häuser bauen, um sich optimal an Temperatur, Niederschlag und Sonneneinstrahlung anzupassen.
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